Die Solisten

Sergio Cattaneo – Argentinien

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Er begann seine musikalische Ausbildung am Conservatorio de Musica J.P. Snaola in Buenos Aires mit Gesang, Klavier und Gitarre.

Er setzte anschließend sein Studium an der renommierten Opernschule des Teatro Colón in Buenos Aires bei Maestro Victor Srugo fort.

Er debütierte am Teatro Colón in der Rolle des Papageno (Die Zauberflöte) und wurde in der Folge für weitere Rollen wie z.B. Germont (La Traviata), Belcore (L’elisir d’amore), Nardo (La Finta Giardiniera), Tadeo (La Italiana en Argel) engagiert.

Als Boroff (Fedora) stand er mit Mirella Freni und Placido Domingo auf der Bühne.

Aus Liebe zur klassischen Wiener Musik gründete er das Ensemble Viennissimos, mit dem er große Erfolge mit Wiener Liedern und Operettenmelodien feierte.

Er gewann zahlreiche Preise bei Wettbewerben wie z.B. beim Kammermusikwettbewerb Promociones Musicales de Buenos Aires der Fundacion am Teatro Colón als Wolfram (Tannhäuser).

Auch gewann er den ersten Preis des Musikhauses Doblinger in Wien und war Finalist des ersten Wettbewerbes Mercosur Montevideo, Uruguay.

Bevor er ein Stipendium des Österreichischen Bundesministeriums für Kultur gewann, absolvierte er zwei Spielsaisonen am Freiburger Staatstheater. Sein reichhaltiges Repertoire umfasst u.a. Malatesta (Don Pasquale), Figaro (Il Barbiere di Seviglia), Don Giovanni (Don Giovanni), Dr. Falke (Die Fledermaus), Danilo (Die lustige Witwe), etc.

 

Julia Schilinski – Hamburg

 

Julia

 

Die in Hamburg geborene Künstlerin Julia Schilinski studierte klassischen Gesang bei KS Arnold van Mill und Karl-Heinz Reif mit Stipendium des REEMTSMA–Begabtenförderungswerkes.
Sie verschrieb sich lange Zeit ausschließlich dem klassischen Liedgut und gab mit ihrem Pianisten Laurenz Wannenmacher unzählige Liederabende,
auch weit über die Landesgrenzen hinaus.
Ihr Opernrepertoire umfasst ein breites Spektrum von Glucks Orpheus über Mascagnis Santuzza bis hin zu Strauß` Orlofsky.

Die Musikerin lebte längere Zeit in Portugal und Italien. So sang sie neben der Klassik als Partnerin von Al Bano Carrisi und begleitete diesen zwischen 1999 und 2002 auf seinen Welttourneen von Australien bis Kanada.

Mit dem Hamburger Soulsänger Stefan Gwildis stand sie erst im vergangenen August erneut im Stadtpark auf der Bühne.

Eine Plattenproduktion mit portugiesischem Fado wurde im Herbst 2008 veröffentlicht.

Julia Schilinski lehrt seit 2002 Gesang an der Hamburger Sängerakademie und veröffentlichte im April 2007 ihr erstes Album mit eigenen Kompositionen, das mit leichter Hand und vielsprachig chansonesque Melodien und Inhalte, jazzige und poppige Einfluss verbindet.

Nicht zuletzt die intensive Beschäftigung mit dem Canto General des Komponisten Mikis Theodorakis
brachte ihr Beifallsstürme und eine große Beliebtheit beim Publikum ein,
sowie eine hohe Aufmerksamkeit der Presse, die sie als „Multitalent“ beschreibt.

Von 2006 bis 2009 war sie als Canto-Solistin immer wieder in Graz und Wien zu hören,
Engagements in Österreich für die Johannespassion und die h-moll-Messe folgten im Frühjahr 2009.

Ein Theodorakis-Projekt mit dem Schauspieler und Sprecher Rolf Becker
sowie dem Komponisten und Pianisten Gerhard Folkerts fand im Februar 2009 in Husum seinen Auftakt,
wurde begeistert aufgenommen und am 4. Juli 2010 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg
mit enormer Publikumsresonanz fortgesetzt.

 

jsh

 

Nach dem Konzert im November 2007 in Athen,
an dem Mikis Theodorakis  als Zuhörer teilnahm.

www.juliaschilinski.de

 

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